Diese Webseite nutzt Cookies

Diese Webseite nutzt Cookies zur Verbesserung des Erlebnisses unserer Besucher. Indem Sie weiterhin auf dieser Webseite navigieren, erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden.

Einige dieser Cookies sind technisch zwingend notwendig, um gewissen Funktionen der Webseite zu gewährleisten.

Darüber hinaus verwenden wir einige Cookies, die dazu dienen, Informationen über das Benutzerverhalten auf dieser Webseite zu gewinnen und unsere Webseite auf Basis dieser Informationen stetig zu verbessern.

Ergänzende Informationen

Weitere Studien im Rahmen von PMS KIDS

Das Ziel von PMS KIDS ist es die Wirksamkeit des Therapieverfahrens KIDS bei stotternden Grundschulkindern unter Alltagsbedingungen zu überprüfen. Wir möchten dieses Projekt jedoch auch nutzen, um weitere Erkenntnisse zu sammeln, die für die Qualität von Stottertherapien in dieser Altersgruppe wichtig sind. Hierzu wurden vor allem 2 Promotionsprojekte entwickelt, in denen unsere Projektmitarbeiterinnen Sabrina Heiler und Patricia da Costa Avelar zu den Themen Resilienz bzw. Ressourcen stotternder Kinder und Aufmerksamkeit sowie die Anwendung von Sprechtechniken forschen. Außerdem unterstützen wir Bachelor- und Masterarbeiten zu Themenfeldern, die für stotternde Kinder relevant sind.

Sie haben Fragen zur Studie?

Rufen Sie uns gerne an unter:

0251 83 65892

Erste weiterführende Studie

Ressourcen stotternder Kinder

Die erste Studie untersucht Personale und Soziale Ressourcen stotternder Kinder. Sabrina Heiler erforscht, welche Fähigkeiten oder Eigenschaften stotternde Kinder aufweisen, die als Schutzfaktoren gegenüber negativen Auswirkungen des Stotterns auf die Lebensqualität wirken. Schutzfaktoren sind Merkmale, die Kindern helfen können mit Herausforderungen oder schwierigen Lebensereignissen umzugehen. Beispielsweise könnte dies eine optimistische Einstellung oder ein hoher Grad an Selbstwertschätzung sein.

Hintergrund der Studie

Hintergrund dieser Studie ist die Tatsache, dass bislang wenig über spezifische Schutzfaktoren von stotternden Kindern bekannt ist. Ein genaueres Wissen über diese Faktoren kann zu einer gezielten Förderung genutzt werden und ggf. zu einer Erhöhung der Lebensqualität stotternder Kinder führen. Auf dieser Grundlage kann die Studie zu einer Optimierung der Therapieplanung und somit zu einem erhöhten Nutzen von Stottertherapien beitragen.

Wer kann teilnehmen?

Für die Studie suchen wir stotternde und nichtstotternde Kinder zwischen 8 und 13 Jahren, die derzeit eine Stottertherapie planen bzw. in Kürze beginnen werden sowie deren Eltern. Durch Ihre Teilnahme unterstützen Sie die wissenschaftliche Arbeit im Bereich Stottern und erhalten auf Wunsch Informationen über Ressourcen, d.h. besondere Schutzfaktoren Ihres Kindes.

Ablauf der Untersuchung im Rahmen der Studie

In der Studie erfolgt eine einmalige Untersuchung derzeit pandemiebedingt als Online-Messung. Der Zeitaufwand beträgt etwa 60 - 75 Minuten. 

Der genaue Ablauf der Untersuchung ist wie folgt:

1) Zuerst wird Frau Heiler ein Gespräch mit Ihnen als Eltern führen, um Hintergrundinformationen zur Stottersymptomatik des Kindes, weitere Erkrankungen etc. zu erhalten.

2) Danach wird Frau Heiler ein 10-minütiges Gespräch mit Ihrem Kind führen und Ihr Kind einen kurzen Lesetext vorlesen lassen. Danach wird ein weiterer Fragebogen, der OASES-S bzw. OASES-T (Fragebogen zur Erfassung der Erfahrungen von stotternden Kindern bzw. stotternden Jugendlichen; Euler et al., 2016) bei Ihrem Kind abgenommen. Dabei werden 60 bzw. 80 Fragen vorgelesen und Ihr Kind entscheidet sich jeweils, wie sehr diese Frage zum Erleben seiner/ihrer Stottersymptomatik passt. Falls in diesem Teil keine stottertypischen Symptome festgestellt werden, fällt Punkt 3) weg.

3) Anschließend wird der Fragebogen FRKJ 8-16 (Fragebogen zu Ressourcen im Kindes- und Jugendalter; Lohaus & Nussbeck, 2016) bei Ihrem Kind abgenommen. Dabei kann Ihr Kind entscheiden, wie sehr die dort abgebildeten Aussagen zu seinem Erleben passt. Nachdem Ihr Kind den Fragebogen ausgefüllt hat, füllen Sie die Elternversion des Fragebogens aus.
Der Fragebogen besteht aus 60 Aussagen mit jeweils vier Antwortmöglichkeiten. Die Durchführung dauert ca. 20-30 Minuten.

Ihre Anwesenheit bei der Untersuchung mit Ihrem Kind ist Ihnen freigestellt.

Aktueller Stand (November 2020)

 Die Datenerhebung läuft seit März 2020. Derzeit ist die Aufnahme von stotternden und nichtstotternden Kindern und ihren Eltern in die Studie möglich.

Falls Sie Interesse an einer Studienteilnahme haben oder weitere Informationen wünschen, melden Sie sich bei Sabrina Heiler (sabrina.heiler@rwth-aachen.de , 0251/8365893).

Kontakt und Anmeldung

Eine Teilnahme ist ab sofort möglich. Bei Interesse melden Sie sich bei unserer wissenschaftlichen Mitarbeiterin Sabrina Heiler (sabrina.heiler@rwth-aachen.de , 0251/8365893).

Zweite weiterführende Studie

Aufmerksamkeitsleistungen und ihre Bedeutung für die erfolgreiche Anwendung von Sprechtechniken bei stotternden Kindern

Hintergrund der Studie

Spezifische Aufmerksamkeitsfunktionen tragen zum flüssigen als auch zum unflüssigen Sprechen stotternder Menschen bei. Bisherige Studien zeigen, dass die Aufmerksamkeitsleistungen von Menschen, die stottern, tendenziell von Menschen, die nicht stottern, abweichen.
Auch für die Anwendung von Sprechtechniken sind Aufmerksamkeitsleistungen erforderlich. Einschränkungen in der Aufmerksamkeit könnten ein Grund sein, warum es manchen Betroffenen nicht gelingt, diese Techniken dauerhaft einzusetzen. Dieser Zusammenhang zwischen Aufmerksamkeitsleistungen und dem Einsatz von Modifikationstechniken (Sprechtechniken der Stottermodifikation) soll nun bei Kindern untersucht werden.

Wer kann teilnehmen?

Für diese Teilstudie werden 50 stotternde Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren gesucht. Mit der Teilnahme Ihres Kindes leisten Sie einen Beitrag zur Erforschung des Zusammenhangs zwischen Aufmerksamkeitsleistungen und der Anwendung von Sprechtechniken. Zudem erhalten Sie bei Interesse Informationen über einzelne Aufmerksamkeitsleistungen Ihres Kindes.

 

Ablauf der Untersuchung im Rahmen der Studie

Die einstündige Untersuchung findet zu einem einzigen Zeitpunkt in einer sprachtherapeutischen Einrichtung oder nach Vereinbarung zu Hause statt. Der Zeitaufwand beträgt etwa eine Stunde.

Der Ablauf der Untersuchung ist wie folgt:

  1. Die Eltern erhalten nach Eingang der Einwilligungserklärung Fragen zum Thema Sprechtechniken, die sie vor der Testung beantworten und zum Termin mitbringen.
  2. Zu Beginn der Testung führt Frau Avelar ein Kennenlerngespräch mit den Eltern und dem Kind, indem auch noch offene Fragen geklärt werden können. Die Anwesenheit der Eltern bei der anschließenden Untersuchung ist den Eltern und dem Kind freigestellt.
  3. Die eigentliche Testung umfasst drei Teile:
  • die Kinderversion der Testbatterie zur Aufmerksamkeitsprüfung (KITAP), bei der Aufgaben am Laptop gelöst werden
  • die Beschreibung von zwei Situationsbildern
  • Beantwortung einiger Fragen zum Thema Sprechtechniken

 

Aktueller Stand (November 2020)

Die Studie wurde von der Ethik-Kommission der Medizinischen Fakultät der Uniklinik RWTH Aachen auf ihre ethische Unbedenklichkeit geprüft. Ein positives Ethikvotum liegt vor und die Datenerhebung beginnt im November 2020.

Kontakt und Anmeldung

Bei Interesse an einer Teilnahme oder bei Fragen melden Sie sich bei unserer wissenschaftlichen Mitarbeiterin Patricia Avelar (pavelar@ukaachen.de; +49 241 80 88206)

Dritte weiterführende Studie

Zuhörereindruck des Sprechens stotternder Kinder mit und ohne Anwendung von Sprechtechniken

Hintergrund der Studie

Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass stotternde Kinder die in der Therapie erlernten Sprechtechniken teilweise selten bis gar nicht in alltäglichen Sprechsituation anwenden. Zudem wird das Sprechen mit Sprechtechnik von einigen Kindern als komisch, sprachlich unnormal und nicht angenehm beschrieben. Stotternde Kinder empfinden einen großen Unterschied zwischen ihrem Stottern und dem Sprechen mit Einsatz von Techniken.
Diese innere Wahrnehmung soll mit dem Eindruck von Zuhörern abgeglichen werden. Hierzu werden unterschiedliche Zuhörer gebeten, Audioaufnahmen mehrerer Kinder, die mal mit und mal ohne Sprechtechniken sprechen, zu beurteilen.

Wer kann teilnehmen?

Für die Zuhörerbeurteilung werden jeweils 30 Eltern, SprachtherapeutInnen, stotternde Erwachsene und nicht-stotternde Erwachsene gesucht. Mit Ihrer Teilnahme helfen Sie der Wissenschaft, die Wahrnehmung von erwachsenen Zuhörern auf die Anwendung von Sprechtechniken im Sprechfluss zu erforschen.

 

Ablauf der Untersuchung im Rahmen der Studie

Im ersten Kontakt zwischen der Untersucherin und den Studienteilnehmern wird ein Termin und Ort nach Wahl der Teilnehmer vereinbart. Zur Beurteilung werden den Teilnehmern zwölf Audioaufnahmen mit Sprechprobenausschnitten stotternder Kinder vorgespielt. Die Teilnehmer werden gebeten diese jeweils anhand eines Beurteilungsbogens auf unterschiedliche Merkmale hin zu beurteilen.
Die Dauer aller Beurteilungen wird auf 20 Minuten geschätzt.

Aktueller Stand (November 2020)

Die Studie wurde von der Ethik-Kommission der Medizinischen Fakultät der Uniklinik RWTH Aachen auf ihre ethische Unbedenklichkeit geprüft. Ein positives Ethikvotum liegt vor. Die Zuhörerbeurteilungen starten, sobald die Sprechproben zusammengestellt sind. Der Beginn der Datenerhebung ist voraussichtlich im Februar 2021.

Kontakt und Anmeldung

Bei Interesse an einer Teilnahme oder bei Fragen melden Sie sich bei unserer wissenschaftlichen Mitarbeiterin Patricia Avelar (pavelar@ukaachen.de; +49 241 80 88206)

Masterprojekt

Entwicklung des praxisorientierten Fragebogens für Eltern von stotternden Kindern (PROFES)

In einem Masterprojekt konstruiert Nora Horst einen Fragebogen für Eltern von stotternden Kindern, welcher in der logopädischen Praxis Anwendung finden soll. 

 
Hintergrund des Projekts

Patientenfragebögen bilden in der logopädischen Therapie einen wichtigen Teil der Diagnostik ab. Der von Nora Horst entwickelte PROFES ermöglicht es, einen differenzierten Überblick über Einstellungen, den Desensibilisierungsgrad und den Leidensdruck von Eltern stotternder Kinder zu erhalten. Konkret enthält der Fragebogen Fragen zu Reaktionen auf Stottern, elterliche und kindliche Lebensqualität, Einstellung und Wissen zu Stottern und den Grad der Desensibilisierung. Auf Grundlage des Fragebogens können Therapeuten Schwerpunkte für die Therapie festlegen und Therapiefortschritte messen und belegen.

Aktueller Stand (Oktober 2020)

Logopädische TherapeutInnen und Eltern stotternder Kinder haben den Fragebogen PROFES nacheinander hinsichtlich Relevanz und Verständlichkeit bewertet. Hieraus entstand Schritt für Schritt eine verbesserte Fragebogenversion, die 30 Items enthält (ursprüngliche Version: 49 Items) . Anhand statistischer Auswertungen konnte festgestellt werden, dass die Fragen nicht mehr geändert werden müssen. Der Fragebogen besitzt eine höchst zufriedenstellende Inhaltsvalidität. In einer weiteren Studie soll der Fragebogen an einer ausreichend großen Anzahl Eltern stotternder Kinder getestet werden, um Normwerte zu erhalten. Dies ermöglicht einen umfassenden und zuverlässigen Einsatz in der Diagnostik.


Kontakt


Bei Interesse am PROFES und den genauen Studienergebnissen bzw. der weiteren Verwendung melden Sie sich gerne bei Nora Horst
(nora.horst@rwth-aachen.de, 015110798157).